Architektur

Die Form folgt der Funktion! Und nicht umgekehrt!

Warum die Architektur das Geistige im Menschen mit dem Geistigen in der Welt verbindet.

Rudolf Steiner wollte architektonische Gesamtkunstwerke schaffen, deren Formgebung ihre Nutzung widerspiegelt. Wer sich unserer Schule nähert, dem fallen sofort die ungewöhnlichen Formen am Gebäude auf, die verwinkelt und unregelmäßig erscheinen. Dieser Eindruck setzt sich im Inneren fort, wo man keine geraden Korridore, sondern sich weitende und verengende Flure findet.

Die Klassenräume sind in den Ecken abgeschrägt, die Decken wölben sich auch zur Mitte hin. Möglichst überall wird eine mechanische Reihung vermieden und stattdessen ein lebendiger Rhythmus als Gestaltungsprinzip angewandt. Dies drückt nicht nur aus, wie sich Entwicklung im Lebendigen vollzieht, es erzeugt auch eine stimmige, fördernde Hülle für eine dem Menschen zugewandte Pädagogik. Denn alles, auch die Beschaffenheit der Umgebung, wirkt im Lernprozess wie auch im Lebensgefühl mit.
 

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